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Bahnhöfe verlottern zusehends

ÖDP fordert mehr Geld vom Bund für Bahnhofsmodernisierungen

Guido Klamt, Regionalrat der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP), unterstützt das Bestreben des Bundes, Bahnhöfe zu sanieren. Viele Bahnhöfe, auch in der Region, geben ein trauriges Bild ab, so der ÖDP-Politiker. Undichte Dächer, fehlender Wind- und Wetterschutz, Schmutz, Vandalismus, keine Anzeigen oder Durchsagen… Die Liste ließe sich noch fortsetzen. Deshalb befürwortet die ÖDP selbstverständlich ein entsprechendes Programm. Die Frage sei nur, wie viel mit dem angekündigten finanziellen Volumen von 250 Mio. Euro anzufangen ist. Die Bahn nennt selber für 2018 rund 5.700 Bahnhöfe ihr eigen. Das macht rund 45.000 Euro pro Bahnhof als Sanierungsbetrag. Selbst wenn dies selbstverständlich nur ein Durchschnittswert darstelle, zeige dies, dass hier wesentlich höhere finanzielle Aufwendungen notwendig wären, erklärte Klamt. Auch wenn vor allem kleinere Stationen mit diesem Programm bedacht werden sollen, reiche dies nach Meinung der ÖDP nicht aus.

Gemäß ihrer Aussage will die Bahn in Zukunft keine weiteren eigenen Strecken still legen, so Klamt. Sie will sogar bisher ungenutzte Strecken wieder reaktivieren.
Dadurch erhöht sich die Zahl der verlotterten Bahnhöfe und Haltepunkte in den nächsten Jahren sogar zwangsweise.


Foto des Bahnhof Mettingen (Esslingen), Foto Uwe Moeck (ÖDP)


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