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Klare und landesweite Regelungen bezüglich Quarantänemaßnahmen bei Kindern nötig

Regeln sollen milde, am Kindeswohl orientiert und nicht beunruhigend für Eltern und Kinder sein

Die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) fordert u.a. die Landesregierung in einem offenen Brief auf, klare und landesweite Regelungen bezüglich Quarantänemaßnahmen bei Kindern zu treffen. Dabei bezieht sich die ÖDP auf die Elternkritik nach einem Corona-Verdacht in Bruchsal. Dort hatte das Gesundheitsamt nach Aussage von Eltern diese aufgefordert, ihre Kinder zu isolieren. Für den ÖDP-Landesvorsitzenden Guido Klamt ein Unding: „Sollte dies tatsächlich so gefordert worden sein, nimmt das Gesundheitsamt psychische Folgeschäden der Kinder in Kauf. Kinder brauchen die seelische und körperliche Nähe zu ihren Eltern“. Da aus Behördenkreisen aber auch Widerspruch kam, dass diese Anordnung tatsächlich getroffen wurde, bittet die ÖDP um die Offenlegung der Schriftstücke. Außerdem sollte die Landesregierung hier klare Regelungen in Kraft setzen und dabei der Isolation von Kindern eine klare Absage erteilen. Die Regelungen sollten aber maximal milde, am Kindeswohl orientiert und nicht beunruhigend für Eltern und Kinder sein. Dies habe aber zur Folge, so Klamt, dass dann natürlich die Quarantäne auch für die engen Kontaktpersonen, also in der Regel für die Eltern oder einen Elternteil.


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